
Kleben in der Feinmechanik
Klebeverbindungen, die halten, beginnen nicht beim Klebstoff, sondern bei der Oberfläche des Bauteils. ASKEA liefert nicht nur den Klebeschritt, sondern den gesamten Prozess davor: Reinigung, Plasmaaktivierung, Klebung, Prüfung und Verpackung aus einer Hand. Die fertige Klebeverbindung kommt dokumentiert, geprüft und direkt einbaubereit, ohne Wärmeeintrag, ohne Übergabe an einen Fremdbetrieb.
Des isch koi Bäppa med em Pritt-Stift.
Klebstoffsysteme, die was taugen
Industrielles Kleben im Mikrobereich hat mit dem, was man im Alltag unter Kleben versteht, nichts gemein. Es geht um das µg-genaue Dosieren eines Klebstoffs auf ein plasmagereinigtes Bauteil, unter Reinraumbedingungen, nach einer definierten Prozesskette. Für Präzisionsbaugruppen in Optik, Medizintechnik oder Elektronik entscheidet die Klebstoffwahl direkt darüber, ob eine Verbindung ihre Funktion dauerhaft erfüllt oder nicht. Die Klebstoffsysteme, die in der Feinmechanik zum Einsatz kommen, sind klar nach Anwendungsfall ausgewählt.
Epoxidklebstoffe eignen sich für strukturelle Verbindungen, bei denen hohe Festigkeit gefordert ist. UV-härtende Klebstoffe sind Standard in der Optik, Sensorik und Elektronik, vorausgesetzt, die Fügestelle ist für Licht zugänglich. Zweikomponenten-Acrylate verbinden auch schwierige Werkstoffpaarungen strukturell belastbar und härten schnell aus. Cyanoacrylat kommt auf kleinsten Klebflächen zum Einsatz. Silikone dichten und verbinden flexibel, auch bei wechselnden Temperaturen.
Strukturkleben für nicht schweißbare Materialpaarungen
Wer Keramik mit Metall verbinden will, kann nicht schweißen. Wer Titan mit Kunststoff fügt, auch nicht. Kleben ist für solche Verbindungen keine Notlösung, sondern das geeignete Verfahren. ASKEA verarbeitet seit über 30 Jahren Sonderwerkstoffe, darunter Titan, Keramik, Inconel, Nitinol, Aluminium und Kupferlegierungen. Das Wissen um das Material ist die Voraussetzung dafür, dass auch die Klebeverbindung stimmt.
UV-Kleben für Optik und Sensorik
Linsenhalterungen, Sensorgehäuse, Kamerakomponenten: Optische und sensorische Baugruppen stellen besondere Anforderungen an die Fügezone. Kein Wärmeeintrag, keine Kriechverformung, lichtdurchlässige Verbindung. UV-härtende Klebstoffe erfüllen diese Anforderungen, wenn die Oberflächenvorbereitung stimmt.
Kleben in der Baugruppenfertigung
In der Baugruppenmontage ist Kleben oft der Schritt, der alle anderen zusammenhält. Wo Schrauben zu viel Platz brauchen, Schweißen zu viel Wärme einbringt oder Löten an Werkstofffragen scheitert, ist Kleben das verbindende Verfahren. ASKEA integriert den Klebeschritt direkt in den Baugruppenprozess, ohne Übergabe an einen Fremdbetrieb.
Eine saubere Oberfläche ist die halbe Klebeverbindung
Kein Klebstoff haftet auf einer Oberfläche, die nicht dafür vorbereitet ist. Das klingt selbstverständlich. In der Praxis ist es der Punkt, an dem Klebeverbindungen scheitern, wenn mehrere Betriebe an einem Bauteil beteiligt sind. Eine Oberfläche, die gereinigt angeliefert und dann im Zwischenlager konditioniert wurde, ist nicht dasselbe wie eine Oberfläche, die frisch aus der Reinigungskette kommt.
Bei ASKEA gibt es diesen Umweg nicht. Der Prozess läuft in einer festen Reihenfolge ab:
- CNC-Zerspanung der Einzelteile
- Ultraschallreinigung und Trocknung im Vakuumtrockner: Die Vakuumtrocknung entfernt Feuchtigkeit auch aus schwierigen Konturen vollständig, wo ein konventioneller Trocknungsschritt versagen würde.
- Plasmareinigung: entfernt feinste organische Spuren, die im Nassreinigungsbad zurückbleiben, und erhöht die Oberflächenenergie für vollständige Benetzung.
- Kleben im Reinraum: µg-genaues Dosieren des Klebstoffs auf das aktivierte Bauteil.
Der Tropfentest nach der Plasmareinigung macht die Oberflächenqualität sichtbar: Ein Tropfen Reinstwasser zeigt objektiv, ob die notwendige Benetzbarkeit erreicht ist. Breitet er sich flach aus, ist die Oberfläche bereit. Erst dann folgt der Klebeschritt.
Unsere Kompetenz im Kleben
Reinigung, Aktivierung und Kleben aus einer Hand
Materialkompetenz als Grundlage
Dokumentiert bis zur Verpackung
Klebeverbindungen für anspruchsvolle Branchen
Kleben ist überall dort das richtige Verfahren, wo Schweißen zu viel Wärme einbringt, Schrauben zu viel Platz brauchen oder Werkstoffe sich nicht anders verbinden lassen. Der Anspruch, der die Kunden verbindet: eine Klebeverbindung, die hält, weil der Prozess davor stimmt.
Medizintechnik
Wer Baugruppen für Medizintechnik fertigen lässt, bei denen thermischer Einfluss die Funktion gefährden würde, braucht einen Partner, der Reinigung, Plasmaaktivierung und Klebeprozess nicht trennt. Bei ASKEA läuft diese Kette intern ab: interne Reinigungskette, Plasmaaktivierung, Klebung unter Reinraumbedingungen, Inspektion und partikelfreie Verpackung. ISO 9001:2015 ist die Qualifikationsgrundlage.
Optik und Sensorik
Wer Linsenhalterungen, Kameramodule oder Sensorgehäuse mit UV-härtenden Klebstoffen fügen lässt, braucht eine Oberfläche, die frisch aktiviert in den Klebeprozess geht, nicht eine, die zwischenzeitlich konditioniert wurde. Die Plasmaaktivierung bei ASKEA findet unmittelbar vor dem Klebeschritt statt und stellt sicher, dass der Klebstoff die Fügezone vollständig benetzt. Kein Wärmeeintrag, kein Verzug, exakte Positionierung.
Elektronik und Sondermaschinenbau
Wer Werkstoffpaarungen verbinden muss, die nicht geschweißt werden können, Keramik-Metall, Kunststoff-Metall, Titan mit Sonderlegierungen, für den ist Kleben kein Kompromiss, sondern das richtige Verfahren. ASKEA verarbeitet diese Materialien seit über 30 Jahren und bringt das Werkstoffwissen mit, das für eine zuverlässige Klebeverbindung Voraussetzung ist.
Pharma und Life Science
Wer Produktionsanlagen, Zellkulturkomponenten oder Laborgeräte mit reinraumfähigen Klebeprozessen beschafft, braucht einen Partner, bei dem die gesamte Kette unter einem Dach liegt. Bei ASKEA geht die fertige Klebeverbindung ohne Umweg direkt in die partikelfreie Verpackung unter Reinraumbedingungen über. Was Pharmaeinkäufer bei der Lieferantenqualifizierung einfordern, ist damit abgedeckt.
Jetzt anfragen bei ASKEA Feinmechanik!









